Eine Nierenersatztherapie (Dialyse) wird erforderlich, wenn die Nieren versagen. Das bedeutet, dass Giftstoffe im Körper verbleiben, aber auch zuviel Flüssigkeit im Körper verbleibt, zuviel Natrium und der Blutdruck entgleist. Schließlich kommt es zur Urämie, das heißt zur Harnvergiftung. Um diesen Zustand zu vermeiden bzw. möglichst zu beheben, kommen verschiedene Nierenersatzverfahren in Betracht. Zu nennen sind insbesondere die Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse), aber auch die Hämodialyse. Ein wichtiges- und effektives Therapieverfahren ist auch die Nierentransplantation. Die Nierenersatztherapie kommt bei akutem Nierenversagen vorübergehend zum Einsatz, bei chronischem Nierenversagen meist als lebenslange Dauertherapie.