Die Hämodialyse ist ein Blutreinigungsverfahren, das bei Nierenversagen zum Einsatz kommt. Die Funktion der Nieren wird durch einen Dialysator imitiert. Es erfolgt ein Stoffaustausch am Dialysator. Damit die Hämodialyse ausreichend wirksam ist, muss sie über mehrere Stunden mindestens dreimal wöchentlich durchgeführt werden. Voraussetzung für die Durchführung der Hämodialyse ist ein ausreichender Zugang am Patienten, der hochvolumig ist. Hierzu eignet sich ein Shunt oder ein zentralvenöser Zugang, z. B. ein Vorhofkatheter oder Shaldonkatheter. Damit das Blut im extrakorporalen Dialysesystem nicht gerinnt, muss es ungerinnbar gemacht werden, z. B. durch Heparin.