Eine Herzinsuffizienz ist eine Erkrankung, wobei das Herz nicht mehr in der Lage ist, die vom Körper benötigte Blutmenge bereit zu stellen. Man unterscheidet die Linksherzinsuffizienz, die Rechtsherzinsuffizienz und die globale Herzinsuffizienz. Bei der Linksherzinsuffizienz kommt es zu einem Rückstau des Blutes in die Lungengefäße mit Husten und Atemnot bis hin zum Lungenödem. Bei der Rechtsherzinsuffizienz bildet sich eine Wasseransammlung in dem Gewebe mit Ödemen, Ergüssen im Bereich der Pleura und als Aszites (Bauchwassersucht). Man unterteilt die klinischen Grade der Herzinsuffizienz nach der New York Heart Association (NYHA) in vier Schweregrade. In der Klasse NYHA I bestehen keine wesentlichen körperlichen Einschränkungen. In der Klasse NYHA II bestehen leichte Einschränkungen der körperlichen Belastbarkeit. In der Klasse NYHA III kommt es zu einer höhergradigen Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei gewohnter Tätigkeit. In der Klasse NYHA IV bestehen Beschwerden bei allen körperlichen Aktivitäten und in Ruhe. Leitsymptome sind Luftnot, Wasser in der Lunge, Ödeme und im Endstadium der kardiogene Schock. Wann immer möglich, sollte zunächst die Ursache der Herzinsuffizienz beseitigt werden, zudem gibt es Medikamente und Therapien, die zu einer Entlastung des Herzens und zu einer besseren Funktion des Herzens führen. Gefragt sind hier der Hausarzt und der Kardiologe ggf. bei schwerer Herzinsuffizienz mit medikamentös nicht kontrollierbarer Wassereinlagerung auch der Nephrologe.